zivilcourage zeigen

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Diese gewiss ehrenwerte Worte hören wir immer wieder in den Medien. Was aber ist, wenn ein beherzter Bürger der damit seine Gesundheit, seine Existenz oder gar sein leben gefährdet, dieser Aufforderung zum Einschreiten und helfend wahrnimmt, nicht zuschaut und nicht wegschaut?

Nachfolgend ein treffendes Beispiel, welches ich hiermit im  Internet zur öffentlichen Diskussion stelle. Das hier vorliegende Beispiel ist bereits in mehreren Berichten im Internet publiziert unter www.tfsbuchautor wordpress.com

Auch hier habe ich persönlichen Mut gezeigt zum sofortigen Einschreiten und helfen zu wollen. Das Resultat war, dass ich mich persönlich zusammen mit meiner Familie und meinen Kindern unerwartet plötzlich lebensbedrohlichen  Maßnahmen ausgesetzt sah. Darüber hinaus, so hatte man mir durch tagelangen anonymen Telefonterror bis in die späten Nachtstunden hinein angekündigt, dass  man für nichts mehr garantieren könne wenn ich nicht sofort damit aufhöre die Verbrechens – Tat  an der des nachts aus ihrem Hause gewaltsam entführten Frau Flach meine Tante im hessischen Büdingen weiter zu verfolgen. Die Stimmen am Telefon waren merklich verstellt. Und dann haben mir die inzwischen Orts – bekannten Verbrecher mit Leib und Leben und dem meiner Frau und Kindern gedroht und noch hinzugefügt, ich hätte doch auch noch ein Haus. Was darunter insgesamt zu verstehen war, muss ich hier nicht weiter erklären –  das kann sich jeder Leser dieses meines Tatsachenberichts selbst denken.

Um meine Familie damit nicht zu belasten und sie nervlich nicht aufzureiben, habe ich all diese Drohungen für mich behalten und dabei Nächtelang wach gelegen und gegrübelt und nachgedacht, was ich denn noch tun könnte, um der entführten seelisch unmenschlich gequälten Frau in ihrer Not im zwangsweisen Gewahrsam ihrer Entführer helfen zu können. Schließlich sagte ich mir, dass mit Einschüchterungsmethoden,  die es ja wohl ganz offensichtlich waren, der verschleppten Frau auch nicht geholfen werden könne wenn ich nichts unternehme sie aus den Händen von Verbrechern freizubekommen. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und verfasste mehrere Leserbriefe und habe diese in viel tausendfachen Exemplaren in Form von Flugblättern in jeden erreichbaren Haushalt in näherer und weiterer Umgebung verteilt. Die Reaktion der Bürger war gewaltig bis empörend, dass solches vor unser aller Haustüren überhaupt möglich war und selbst die örtliche Justiz, welcher das Verbrechen sofort nach Bekanntwerden angezeigt war, sich überhaupt nicht darum kümmerte und auch nicht entsprechend hinreichend ermittelt wurde. Man ging dort sogar so weit, dass man mir auf meine wiederholte Anzeige nicht einmal eine Antwort gab und man mich völlig ignorierte.

Das war für mich ein neuer ungeahnter Tiefschlag und ich war zunächst völlig machtlos und kaltgestellt. Da hatte ich plötzlich aus meiner Machtlosigkeit eine Eingebung und ich stellte mir die Frage, warum eigentlich reagiert die Justiz nicht auf ein ihr angezeigtes Verbrechen? Das musste doch wohl einen gewichtigen Grund haben. Denn ist doch die Justiz gemäß geltendem Gesetz verpflichtet einem Verbrechen, welches angezeigt ist, nachzugehen und zu ermitteln  und die Täter dingfest zu machen. Aber nichts da, bei dieser örtlichen Justiz gelten allem Anschein nach eigene Gesetze, welche die des Gesetzgebers völlig ignorierten.

Diesem juristischen Fehlverhalten auf dem Grund zu gehen, dies hatte ich mir nun zum Ziel meiner Bemühungen gesetzt und war meine neue Aufgabe, denn hier war es geradezu augenscheinlich und einleuchtend, dass hier nicht nur etwas, sondern vieles nicht in Ordnung war.

Ich werde in dieser Sache weiter berichten.

Ihr Kurt Maier, Neffe der entführten Grete Flach